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Moderador/a: Carlos Subirats (U. Autónoma Barcelona), Mar Cruz (U. Barcelona)
Editoras/es: Paloma Garrido (U. Rey Juan Carlos), José A. Jódar (State U. of New York at Buffalo), Matthias Raab (UB), Laura Romero (U. Alicante)
Programación, desarrollo: Marc Ortega (UAB)
Directoras/es de reseñas: Alexandra Álvarez (U. Los Andes, Venezuela), Yvette Bürki (U. Bern, Suiza), María Luisa Calero (U. Córdoba, España), Luis Cortés (U. Almería)
Asesoras/es: Marie-Claude L'Homme (U. Montréal, Canadá), Maite Taboada (Simon Fraser U., Canadá), Isabel Verdaguer (UB), Gerd Wotjak (U. Leipzig, Alemania)
Asesor legal: Daniel Birba
Colaboradoras/es: Julia Bernd (International Computer Science Institute, EE.UU), Miroslava Cruz (U. Autónoma del Estado de Morelos, México), H. Antonio García Zúñiga (Instituto Nacional de Antropología e Historia, Yucatán, México)

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Arco Libros



Infoling 3.33 (2016)
ISSN: 1576-3404

© Infoling 1996-2016. Reservados todos los derechos


Novedad bibliográfica:
Maas, Utz. 2016. Sprachforschung in der Zeit des Nationalsozialismus [Linguistic Research During the National Socialist Era]. Verfolgung, Vertreibung, Politisierung und die inhaltliche Neuausrichtung der Sprachwissenschaft [Persecution, Expulsion, Politicization, and the Substantive Reorientation of Linguistics]. Berlin: De Gruyter Mouton (Colección: Studia Linguistica Germanica, 124. 649 págs. ISBN-13: 9783110419726. Precio: 119,95 EUR)
Compra-e: http://www.degruyter.com/view/product/455550
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Descripción

This book presents in detail the circumstances that prevailed in the field of linguistic research during the National Socialist era in Germany. It documents over 300 individuals who were persecuted and driven into exile, and also describes the state of research in the discipline. Starting from this presentation, it outlines the development of linguistic research since the 19th century.

Google preview: https://books.google.es/books?id=5GKHCwAAQBAJ&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false


Temática: Historia de la lingüística, Historiografía lingüística, Otras especialidades, Sociolingüística

Índice

Vorwort

1 Vorüberlegungen
1.1 Zur Anlage des Buches
1.2 Wissenschaftssystematische Vorüberlegungen
1.3 Die Konstituierung der sprachwissenschaftlichen Disziplin
1.4 Die professionelle Sprachforschung
1.5 Die Ungleichzeitigkeit fachgeschichtlicher Entwicklungen

2 Verfolgte deutschsprachige Sprachforscher
2.1 Die Dokumentation im Katalog
2.2 Profile der Sprachforschung im Katalog
2.3 Die Dynamik im Feld der Sprachforschung
2.4 Die Ausdifferenzierung der philologischen Fächer
2.4.1 Die traditionelle philologische Einheit
2.4.2 Vergleichende Sprachwissenschaft
2.4.3 Kleinere philologische Fächer
2.4.4 Nicht-philologische (kleinere) Fächer
2.4.5 Die Professionalisierung in den Philologien
2.4.6 Sprachforschung außerhalb der Universitäten (der traditionellen Fächer)
2.5 Die disziplinären Zuordnungen im Katalog
2.5.1 Die institutionelle Zuordnung
2.5.2 Die disziplinäre Zuordnung
2.5.3 Die sprachlichen Arbeitsfelder
2.5.4 Die Nachbarfächer
2.5.5 Nicht-professionelle Sprachforschung
2.6 Zur Professionalisierung der Sprachwissenschaft
2.6.1 Linguistenkongresse
2.6.2 Die Linguistic Society of America
2.6.3 Die Abbildung des Katalogs auf das Fachverständnis in der DGfS

3 Hintergründe der Verfolgung
3.1 Einleitende Bemerkungen
3.1.1 Zur Kategorie Verfolgung
3.1.2 Die Verfolgung in der Dokumentation
3.1.3 Die Einschränkung auf den Machtbereich des Nationalsozialismus
3.1.4 Die Einschränkung auf deutschsprachig
3.2 Rassistische Verfolgung
3.2.1 Vorbemerkung
3.2.2 Rassistische Verfolgung I: die Maßnahmen
3.2.3 Rassistische Verfolgung II: die konzeptuellen Probleme (Rasse, jüdisch)
3.2.4 Jiddisch
3.2.5 Reaktionsformen auf den Antisemitismus und die Verfolgung
3.2.6 Die rassistische Verfolgung im Katalog
3.3 Sonstige in der Person begründete Verfolgungen
3.3.1 Benachteiligung von Frauen
3.3.2 Verfolgung wegen Homosexualität
3.4 Politische Verfolgung
3.4.1 Politischer Widerstand
3.4.2 Politisch begründete Entlassungen
3.4.3 Verfolgung impliziert nicht Gegnerschaft
3.5 Verfolgung im Sinne einer Konfliktkonstellation
3.5.1 Zur Abgrenzung eines (weiteren) Konfliktbereichs der Verfolgung
3.5.2 Formen der Disziplinierung bei Konfliktkonstellationen
3.5.3 Weitere Fälle von Disziplinierung bzw. von Konfliktkonstellationen
3.6 Statistisches: Verfolgung durch Entlassung
3.7 Keine Verfolgung und unklare Fälle

4 Emigration und Exil von Sprachforschern
4.1 Zur Abgrenzung von Exil und Emigration
4.2 Die Abgrenzung zur „regulären“ Emigration
4.3 Organisationsfragen: Hilfsorganisationen
4.4 Chronologie der Emigration
4.5 Besondere Bedingungen der Immigrationsländer
4.5.1 China
4.5.2 Frankreich
4.5.3 Großbritannien
4.5.4 Irland
4.5.5 Italien
4.5.6 Palästina
4.5.7 Schweiz
4.5.8 Tschechoslowakei (ČSR)
4.5.9 Türkei
4.5.10 USA
4.6 Remigration nach 1945
4.7 Statistik der Auswanderung
4.7.1 Der chronologische Verlauf
4.7.2 Zum akademischen Profil der Exilierten
4.7.3 Die Immigrationsländer
4.7.4 Remigration nach Deutschland bzw. in die Nachfolgestaaten

5 Zur fachgeschichtlichen Einordnung
5.1 Zielsetzung
5.2 Die Ausgangskonstellation für die Sprachforschung
5.3 Die Etablierung der Sprachwissenschaft im 19. Jhd.
5.4 Das neue sprachwissenschaftliche „Paradigma“
5.5 Die Ausdifferenzierung der Literaturwissenschaft
5.6 Der Sprachausbau als Fluchtlinie der Sprachforschung
5.7 Die theoretische Modellierung
5.8 Entgleisungen: der völkische und der rassistische Diskurs
5.9 Die Neuausrichtung der Spachforschung
5.10 Die sozialen Horizonte des Wissenschaftsbetriebs
5.11 Die fachgeschichtliche Zäsur

6 Die Politisierung des Faches im ‚Reich‘
6.1 Vorbemerkung
6.2 Zur chronologischen Differenzierung
6.3 Zu den politischen Strukturen
6.4 Universitäten und außeruniversitäre Institutionen
6.5 Die sog. „Enthauptung“ der deutschen Wissenschaft
6.6 Das Mitläufer-Syndrom
6.7 Die Politisierung des wissenschaftlichen Diskurses
6.7.1 Politische Frontstellungen im Wissenschaftsbetrieb
6.7.2 Der völkische Diskurs
6.7.3 Der rassistische Diskurs
6.7.4 Der politische Diskurs
6.8 Die sprachwissenschaftliche Forschung im ‚Reich‘
6.8.1 Die Randbedingungen der Forschung
6.8.2 Zu den deskriptiv ausgerichteten Forschungen (entsprechend Profil III)
6.8.3 Zu den historisch-vergleichenden Forschungen (entsprechend Profil II)
6.8.4 Zur theoretischen Modellierung (entsprechend den Profilen VI und I)
6.8.5 Zur angewandten empirischen Sprachforschung (Profil IV)
6.9 Das Nachspiel: die Restauration nach 1945
6.10 Fazit zu Kapitel 6

7 Die Konsequenzen
7.1 Das sprachwissenschaftliche Spannungsfeld
7.2 Zur disziplinären Verortung: die Normalwissenschaft
7.3 Das ganzheitliche Verständnis von Sprachforschung
7.4 Sprache als System: Die theoretische Modellierung
7.5 Schriftkultur: die Fortschreibung der Philologie
7.6 Die „Neuerer“
7.7 Die Dynamik der Professionalisierung
7.8 Einzelschicksale vs. serielle Strukturen
7.9 Modernität und wissenschaftliche Innovation
7.10 Exil und deutsche Wissenschaft
7.11 „Jüdische“ Wissenschaft?
7.12 Verfolgte Wissenschaftler – gute Wissenschaft?
8 Abschließende Bemerkungen und Ausblick

Erwähnte Literatur
Register und biographische Kurzhinweise zu den im Text erwähnten Wissenschaftlern


Información en la web de Infoling:
http://www.infoling.org/informacion/NB1435.html